ZAAR - Zentrum für Arbeitsbeziehungen und Arbeitsrecht
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Äußere Form

Der erste Zugriff

  • Auf das Äußere der Arbeit ist größtmögliche Sorgfalt zu verwenden. Das bestimmt den ersten Eindruck des Lesers:
  • Das Papier muss DIN A4-Format haben und von einheitlicher, guter Qualität sein; achten Sie darauf, dass das Papier nicht zu durchscheinend ist (Opazität). 
  • Die Seiten werden einseitig (vorne) bedruckt; für Korrekturnotizen ist ein angemessener Rand (ca. 6 cm) freizulassen - und zwar außen;
  • Der Arbeit ist ein den Formalien genügendes Titelblatt voranzustellen. Ein Muster ist hier hinterlegt.
  • Weisen Sie den Stand der Arbeit aus, also den Zeitpunkt zu dem Sie Gesetzeslage, Rechtsprechung und Literatur ausgewertet haben.
  • Für den Schriftsatz gibt es keine zwingenden Vorgaben. Es empfiehlt sich aber, den Text in anderthalbzeiligem, die Fußnoten in einzeiligem Zeilenabstand zu verfassen, sinnvoll ist der Schriftgrad 12 pt (bzw. 10 pt für die Fußnoten); Blocksatz hat sich im Buchdruck bewährt. Verwenden Sie eine Proportionalschrift (wie Times Roman).
  • Um ein einheitliches Druckbild zu gewährleisten, sollten Sie sich mit der Vorlage Ihrer Textverarbeitung Mühe geben. Für Doktoranden des ZAAR gibt es eine entsprechende Word-Vorlage. Sollten Sie die Vorlage benötiogen bitte eine kurze Anfrage an doktoranden@zaar.uni-muenchen.de senden!
  • Zwischen den Absätzen sollte ein Zwischenraum gelassen werden, um den Text optisch besser erfassen zu können. Die Absätze sollten nicht zu lang sein.
  • Auch das Werk insgesamt sollte nicht zu lang sein. Dissertationen von mehr als 300 Seiten liest keiner gern. Mehr als 500 Seiten sind abstrus. In der Kürze liegt die Würze. Eine gute Arbeit kann durchaus nur 100 Seiten haben. Es kommt nicht darauf an, wie breit Sie schreiben, sondern wie tief. Vielfach ist die Dicke der Arbeit proportional zum sprachlichen Unvermögen des exakten Ausdrucks.
  • Die Ergebnisse Ihrer Untersuchung sind am Ende der Arbeit zusammenzufassen – sei es in Thesen, sei es in geraffter Darstellungsform. Unterscheiden Sie dabei die reine Ergebniszusammenfassung – ohne Argumente – und die Kurzdarstellung, die auch einen Begründungsstrang zeigt. Sie müssen dabei konsistent bleiben.
  • Die Arbeit muß gebunden sein, dabei ist es gleichgültig, ob eine Klebe- oder Spiralbindung verwandt wird – Klemmmappen sind erlaubt; Aktenordner sind indiskutabel.

Buchsatz

  • Überschriften werden ohne Punkt abgeschlossen und enthalten grundsätzlich keine Fußnote.
  • Namen werden nie getrennt! Das gilt auch für Ortsnamen.
  • Beim Zeilenumbruch ist darauf zu achten, daß §§-Zeichen oder Artikel (Art.) nicht am Ende der Zeile stehen. Hier läßt sich mit einem „geschützten Leerzeichen“ der Umbruch verhindern (am besten: suchen und ersetzen beim redaktionellen Schlussdurchgang).
  • Auch doppelte Leerzeichen stören den Lesefluß.
  • Beachten Sie den Unterschied zwischen dem längeren Gedankenstrich als Satzzeichen [–] und dem kurzen Bindestrich oder divis [-] als Wortbestandteil.

 

Verantwortlich für den Inhalt: VR | 2010


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